YOGA VON A-Z

[das wichtigste in kürze]

Hier findest du Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zum Yoga. Klicke einfach auf die jeweilige Frage, um die Antwort zu lesen.

Weitere typische Yogabegriffe

Asanas

Wörtlich übersetzt: Sitz, Matte, Körperhaltung
Asanas ist der Oberbegriff für alle Stellungen und Übungen beim Yoga. Eine bekannte Asana ist zum Beispiel die «Kobra» (Bhujangasana), ein Kopfstand, (Shirshasana) aber auch ein «Sonnengruss» (Surya Namaskar).

Chakra, Cakra

Sanskrit: wörtlich Rad, Kreis
Nach der Lehre des Tantra gibt es 7 Chakrenm von denen 6 entlang der Wirbelsäule um physischen Körper visualisiert werden. Das siebte, der "tausend-blättrige Lotus", befindet sich über dem Scheitelpunkt des Kopfes. Chakren werden durch den angenommenen Energiekanal (Sushumna) verbunden, durch den auch die Kundalini-Kraft aufsteigt.

Guru

Sanskrit: Lehrer, spiritueller Führer
Wörtlich bedeutet Guru "Beseitiger der Dunkelheit".

Hatha-Yoga

Sanskrit: Kraft, Ausdauer, Energie
Hatha Yoga ist ein körperbezogener Yogastil, der meistens gemeint ist, wenn man von «Yoga» spricht. Hatha Yoga praktizieren wir auch im rhyCHI.

Karma

Sanskrit: Tat, Handlung, Gesetz von Ursache und Wirkung
Karma und Reinkarnation wird in den Veden im Sinne von "Ein Mensch guter Taten wird gut, ein Mensch schlechter Taten wir schlecht" verstanden.

Kriya

Sanskrit: Handlung, Ritus, körperliche Reinigungstechnik im Hatha-Yoga
Beispiele für Kriyas sind: Neti (Nasenspülung), Trataka (Anstarren von Objekten), Kapalabathi (schnelle Atmung), uvm.

Mantra

Sanskrit: wörtlich übersetzt: mana (Geist) und traya (befreien)
Ein Mantra ist eine Wortfolge von heiligen Texten, die in der alten Sanskritsprache geschrieben wurden. Dem Rezitieren wird eine förderliche Wirkung auf das Bewusstsein nachgesagt. «Om Shanti Shanti Shanti» ist eines der bekanntesten Mantras beim Yoga.

Mudra

Sanskrit: Siegel, Geste, Handstellung
Mudras sind Handgesten und Fingerstellungen, z.B. werden Daumen und Zeigefinger der rechten Hand zu einem Kreis, dem sogenannten "Rad der Lehre", verbunden.

OM

Sanskrit: Siegel, Geste, Handstellung
OM wird „A U M“ ausgesprochen und die Buchstaben symbolisieren die drei Lebensstadien Geburt, Leben und Tod.«Om» ist ein Symbol, aber auch ein Klang, der als Mantra gesungen wird. Om steht für die Gegenwart des Absoluten. Das Rezitieren und Singen soll beim Yoga den Geist beruhigen und zur inneren Ruhe führen. 

Patanjali

War ein indischer Gelehrter und Autor der Yogasutras, eines wichtigen Grundlagentextes des Yoga.

Pranayama

Sanskrit: prana=Lebensenergie, Lebenskraft / ayama=die Kontrolle, Verlängerung
Mithilfe von Pranayama, der bewussten Ausweitung Ayama des Atems, wird prana, das indische Wort für die universale Energie, zum Fliessen gebracht.

Sanskrit

Älteste indische Sprache; die Sprache der Mantras und altindischen Schriften (Veden)

Shanti

Sanskrit: wörtlich übersetzt: Frieden, das Ruhen der Sinne
Shantis sind Friedenswünsche, die oft am Anfang und Ende einer Yoga-Stunde wiederholt gesungen werden. Dabei gilt das erste Shanti sich selber, das zweite den Mitmenschen und das dritte der ganzen Welt.

Shavasana

Sanskrit: wörtlich übersetzt: Totenstellung
Shavasana ist eine der wichtigsten Entspannungsübungen beim Yoga. Wichtig vor allem auch, weil man dabei schön faul sein kann. Sie erfordert, dass man sich für einige Minuten regungslos auf den Rücken legt und sich von nichts ablenken lässt. Bereits beim Gedanken an Shavasana muss ich aufpassen, dass ich nicht einschl …

Sonnengruss

Sanskrit: Surya-Namaskana=Sonnengruss
Eine der bekanntesten dynamischen Übungen von zwölf Hatha-Yogastellungen.

Ujjayi-Atmung (Kehlkopfritzenatmung)

Sanskrit: ujjayi=die Siegreiche
Atemtechnik, die Körper und Muskulatur sehr stark mit Energie versorgt (und wärmt). Bei geschlossenem Mund wird sehr langsam einige Sekunden lang durch beide Nasenlöcher eingeatmet, dann in derselben Weise ausgeatmet. Gleichzeitig wird bei diesem Vorgang ein Reibelaut der Kehle erzeugt.

Upanischaden

Sanskrit: upa=nahe / ni=nieder / schad=sitzen
Gemeint ist "der Schüler sitzt zu den Füssen des Lehrers (Guru)", aber auch geheime, belehrende Sitzungen werden so genannt. Die zweieinhalb Jahrtausende alten Upanischaden ("Verehrungen") sind mystische Texte der altindischen Brahmanen-Religionen und gehören zu den Veden.

Veda oder Veden

Sanskrit: Wissen, spirituelle Erkenntnis
Veden sind alte heilige Schriften der Hindus und bilden die Grundlage der indischen Philosophie.

Yogasutra

Wörtlich: Sutra=Faden, gewissermassen Leitfaden des Yoga
Yogasutras sind Aphorismen, die von Patanjali, einem indischen Gelehrten, in seinem Lehrbuch des klassischen Yoga-Systems in 195 Sanskritversen begründet wurden.

Muss ich mich für die Yogastunde voranmelden?
Nein. Einfach eintreten und mitmachen. Du entscheidest, wie oft du pro Woche Yoga üben möchtest. Der rhyCHI-Stundenplan erlaubt dir bis zu 10x pro Woche Yoga zu praktizieren. Spontan, flexibel und zu jeder Tageszeit (morgen, mittag, abends).
Was bedeutet Selfness?
„Selfness basiert auf einem sozial-ökologisch und spirituellen Modell und beinhaltet die Integration von Körper, Geist, Seele, Emotionen und Umweltbewusstsein in Sein und Tun. “Durch das Auseinandersetzen mit sich selbst und der Umgebung entsteht die Bewusstheit, für die eigene Gesundheit und sein Glück selbstverantwortlich zu sein und selber aktiv etwas dazu beitragen zu müssen und zu wollen.
"Wir sind also aktiv-selbstbewusst und umweltbezogen."(L.Schmidt, 2000)
Was ist eigentlich Yoga?

Yoga wird wortgetreu mit „Einheit“ übersetzt. Damit ist die Einheit von Körper, Geist und Seele sowie die Einheit des individuellen Lebens mit dem universellen Leben gemeint. Yoga ist somit der Zustand des Ganz-seins. Für den Weg dorthin haben Yogis vor vielen Tausend Jahren einzigartige Techniken entwickelt, welche heute mehr denn je und auf der ganzen Welt angewendet werden.

Yoga ist eine Wissenschaft, welche uns mit Hilfe von Techniken erlaubt, das Universum in uns selbst zu erforschen und zu entdecken. Diese Wissenschaft wird in 8 Stufen eingeteilt, die alle Bereiche des menschlichen Lebens umfassen. Im Westen wird hauptsächlich die 3., 4., 5. und 6. Stufe praktiziert. Das heisst Körperstellungen, Atemübungen und Konzentrationsübungen.

„The word ‘yoga’ literally means ‘union.’ When you experience everything as one in your consciousness, then you are in yoga.” Sadhguru
Brauche ich bestimmte Voraussetzungen um Yoga zu üben?

Nein. Yoga ist für jede Frau, jeden Mann, jedes Kind geeignet. Nur Babys brauchen kein Yoga, denn wir wurden alle mal als „grosse“ Yogis geboren.

Die Yoga-Techniken sind einfache Übungen für Körper und Geist, die jede/r, unabhängig von Alter, körperlicher Fitness und Religion anwenden kann. Solltest du akut körperlich oder geistig erkrankt sein, ist es wichtig, vorher mit dem Arzt genau abzuklären, welche Übungen erlaubt sind.

Wie oft sollte ich Yoga machen?

Yoga ist wunderbar! Auch wenn du nur eine Stunde pro Woche übst, spürst du die positive Veränderung in dir. Jedoch gilt, je mehr du übst, desto besser! Für die körperlichen Übungen sind 1-2 Mal pro Tag ideal, aber auch 2-3 Mal pro Woche sind toll. Dank regelmässigem Üben, integrierst du den bewusste Umgang mit Körper und Geist in dein Leben. Du lernst, gelassen mit Alltagssituationen umzugehen und dich nicht mehr aus deiner Mitte bringen zu lassen. Und schon übst du Yoga 24 Stunden pro Tag!

Was bringt mir Yoga und wieviel mal pro Woche?

1x
du gehst entspannt, erfrischt und zufrieden nach Hause
2x
du gehst entspannt, erfrischt und zufrieden nach Hause
und dein Körper macht spürbare Fortschritte in Beweglichkeit und Stärke
3x
du gehst entspannt, erfrischt und zufrieden nach Hause, dein Körper macht relativ schnelle Fortschritte in Beweglichkeit und Stärke;
dein Atem wird bewusster und tiefer - auch im Alltagsleben, Gelassenheit zeigt sich im täglichen Leben, die Haltung verbessert sich, der Schlaf wird besser;
4x
du gehst entspannt, erfrischt und zufrieden nach Hause, dein Körper macht schnelle Fortschritte in Beweglichkeit und Stärke; dein Atem wird bewusster und tiefer - auch im Alltagsleben, Gelassenheit zeigt sich im täglichen Leben, die Haltung verbessert sich, der Schlaf wird tief und erholsam;
du ernährst dich bewusster und gesünder, du fühlst dich wohl in deiner Haut
5x
du gehst entspannt, erfrischt und zufrieden nach Hause, dein Körper macht schnelle Fortschritte in Beweglichkeit und Stärke; dein Atem wird bewusster und tiefer - auch im Alltagsleben, Gelassenheit zeigt sich im täglichen Leben, die Haltung ist aufrecht und entspannt, der Schlaf wird tief und erholsam, du ernährst dich bewusst genussvoll - gesund;
du fühlst dich zu Hause in deinem Körper, Blockaden in deinem Energiekörper werden gelöst - alte Traumas können aufgelöst werden
6x
du gehst entspannt, erfrischt und zufrieden nach Hause, dein Körper macht schnelle Fortschritte in Beweglichkeit und Stärke; dein Atem wird bewusster und tiefer - auch im Alltagsleben, Gelassenheit zeigt sich im täglichen Leben, die Haltung ist aufrecht und entspannt, der Schlaf ist tief und erholsam; du ernährst dich bewusst genussvoll - gesund; du fühlst dich zu Hause in deinem Körper, Blockaden in deinem Energiekörper werden gelöst- alte Traumas können aufgelöst werden;
alle Bereiche deines Lebens erlebst du bewusst als eine Möglichkeit zu wachsen
7x
du gehst mit einem breiten Lächeln durch dein Leben
Ich bin überhaupt nicht beweglich. Kann ich Yoga machen?

Ja, du kannst! Die Yogaübungen sind genau das richtige für dich. Befrei dich von deinen Hemmungen und auch von deinem Ehrgeiz und besuche die Yogastunde, so wie du bist. Sehr schnell wirst du merken, wie es dein Körper geniesst, sich auszudehnen, zu stärken und wie du in die Stellungen „hineinwachsen“ kannst.

Yoga-Asanas (Yogastellungen) sind für jeden(!) geeignet, unabhängig von Alter und Beweglichkeit!

Was ist Hatha Yoga?

Mit dem Entstehen der Hatha Yoga Tradition ca. 1000 n.C. wurden erstmals die körperlichen Übungen als wichtiger Bestandteil des Yogaweges angesehen. Die Asanas, Atem- und Konzentrationsübungen wurden in ihren Ausführungen und Wirkungen genau erklärt. Mittlerweile gibt es unzählige neue Yogaarten, die aber alle auf der Hatha-Yoga Tradition basieren.

Ha=Sonne und Tha=Mond
Hatha = kraftvoll


Yoga bringt Balance in unser System. Die männlichen Aspekte in uns wie Aktivität, Hitze, Bewusstsein und die weiblichen Aspekte wie das Kühlende, die Stille, die Energie werden ausgeglichen und zu einem Ganzen gebracht. Hatha-Yoga gleicht die Extreme in uns aus und macht uns stark in unserer Mitte. Im physischen Körper werden Atem und Bewegung zusammengebracht und ausgeglichen. Flexibilität und Stärke werden vereint. Genauso lernen wir, unser Bemühen mit dem Loslassen auszugleichen und in kraftvollen Stellungen einen gelassenen Geist zu bewahren.

„ Hatha Yoga is about creating a body which is not a hurdle in one’s life. The body becomes a stepping stone—not a hurdle, not a roadblock—in one’s progress of blossoming into his ultimate possibility.“
Kann ich Yoga während der Menstruation üben?

Manche Frauen machen für ein paar Tage Pause, andere üben weiter. Du wirst durch deine regelmässige Praxis sehr schnell ein gutes Körperbewusstsein entwickeln, um für dich selbst zu entscheiden, was dir gut tut.

Durch das Üben bestimmter Asanas können Stagnationen im Unterleib sehr gut gelöst und Regelschmerzen können vorgebeugt oder gelindert werden. In vielen Schulen wird gelehrt, Umkehrstellungen wie den Schulterstand, Kopfstand oder den herabschauenden Hund nicht zu üben, da die nach unten fliessende Energie (Apana), die während der Menstruation aktiv ist, gestört wird.

Ich habe Schmerzen im Rücken, im Knie, ... Darf ich Yoga üben?

Yoga kann bei sehr vielen körperlichen Beschwerden helfen. Besonders bei Rückenschmerzen- oder allgemein bei Schmerzen des Bewegungsapparates- kann regelmässiges Üben die Schmerzlinderung unterstützen. Yogalehrer sind jedoch nicht befugt, eine Diagnose zu stellen. Ob Yoga für dich geeignet ist, entscheidet der behandelnde Arzt. Sollte der zustimmen, freuen wir uns sehr auf deinen Besuch!

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