BLUTHOCHDRUCK

[ganzheitlich behandeln]

Die Volkskrankheit Bluthochdruck kann tückisch sein: Lange Zeit spüren Betroffene die Überbeanspruchung von Herz und Arterien nicht, die Veränderungen finden schleichend statt. Auf Dauer werden neben den Gefässen aber auch innere Organe wie Herz und Nieren geschädigt – mit teils schwerwiegenden Folgen. Rechtzeitiges Handeln ist daher gefragt.

Naturheilkundliche Konzepte, die eine bewusste Lebensweise einschliessen, können dabei helfen, den ÜberDRUCK auf allen Ebenen abzubauen.

Blutdruck richtig messen!

Bluthochdruck (Hypertonie) gehört nebst Diabetes und Depressionen zu den weltweit am stärksten verbreiteten Volkskrankheiten. Bluthochdruck entwickelt sich oft schleichend und wird in Anfangsstadien meist nicht ernst genommen. Doch auf Dauer kann es zu bleibenden Gefässschäden und ernsten Komplikationen wie Herzinfarkten und Schlaganfällen führen. Die gute Nachricht ist, dass Bluthochdruck in vielen Fällen gut behandelt werden kann.

Um herzauszufinden, ob ein Patient tatsächlich unter einem dauerhaft zu hohen und damit schädlichen Blutdruck leidet oder ob es sich vielmehr um eine vorübergehende Stressreaktion handelt, sollte die Messung in Ruhe und in möglichst vertrauter Umgebungen erfolgen – zum Beispiel gleich morgens nach dem Aufwachen. Diverse Blutdruckmessgeräte für den Heimgebrauch messen die Werte einfach und präzise.

Blutdruckwerte - Einteilung laut WHO

systolisch (mmHG)   diastolisch (mmHG)
Optimal < 120 und < 80
Normal 120 - 129 und / oder 80 - 84
Hochnormal 130 - 139 und / oder 85 - 89
Hypertonie Grad 1 140 - 159 und / oder 90 - 99
Hypertonie Grad 2 160 - 179 und / oder 100 - 109
Hypertonie Grad 3 180 und 110
Isolierte systolische Hypertonie 140 und < 90

Ursachen der Hypertonie (hoher Blutdruck)

In fast 90 % aller Bluthochdruck-Fälle ist keine organische Ursache erkennbar. Als Risikofaktoren gelten vor allem Übergewicht, Bewegungsmangel, ein hoher Salz- und/oder Alkoholkonsum, Rauchen, Stress und familiäre Belastungen. Zunehmend bezieht man auch Umweltfaktoren wie Lärm mit ein. Nur etwa 10 – 15 % aller Hypertonien sind Folge anderer Erkrankungen wie Gefässerkrankungen, Nierenkrankheiten, hormonelle Störungen, etc.

„Klassiker“ der Schulmedizin

In der schulmedizinischen Praxis werden häufig mehrere Präparate miteinander kombiniert:
  • Beta-Blocker
    hemmen den Sympathikus. Dadurch vermindern sie Herz- und Pulsfrequenz und wirken wie eine Art Zwangsjacke auf das vegetative Nervensystem. Ein Nachteil: sie verengen gleichzeitig auch die Bronchien und können so bei Asthmatikern zu verstärkten Anfällen führen.
  • Diuretika
    senken den Blutdruck durch Entwässerung. Allerdings fördern sie gleichzeitig die Bildung von Nierensteinen und bringen den Mineralstoffhaushalt durcheinander.
  • Calcium-Antagonisten
    blockieren in den Muskelzellen den Zustrom von Calcium. So bleiben die Gefässe erweitert und der Druck niedrig. Es gibt allerdings Studien, die darauf hinweisen, dass sich durch die Einnahme derartiger Medikamente das Herzinfarktrisiko erhöhen kann.
  • ACE-Hemmer
    verhindern die Gefässverengung. Leider vermindern sie dadurch auch die Durchblutung der Niere, sodass ein akutes Nierenversagen auftreten kann. Auch hartnäckiger Reizhusten ist eine häufige Begleiterscheinung.

Ganzheitliche Betrachtungsweise

Bluthochdruck ist ein sehr komplexes Geschehen. Er wird beeinflusst durch die Lebensführung, Emotionen, Ernährung, Bewegung, Körpergewicht, Stress, Nikotin und Alkohol. Und viele andere Faktoren wirken sich im Zusammenspiel auf den Zustand unserer Arterien und auf unsere Herzleistung aus.
Die Ganzheitsmedizin versucht daher nicht, einzelne Symptome zu behandeln, sondern vielmehr herauszufinden was genau die Lebens- und Selbstheilungskraft des Patienten blockiert und wie diese wieder zum Fliessen gebracht werden kann. Sie stellt die Frage: Warum ist ausgerechnet diese Person gerade jetzt an Bluthochdruck erkrankt?

Dauerstress

Viele Menschen leben heutzutage unter Daueranspannung. Neben äusseren Stressfaktoren wie Umweltverschmutzung, Lärm oder unverträglichen Nahrungsmitteln sind es vor allem psychosoziale Themen, die uns belasten – darunter Zeit - und Leistungsdruck, Beziehungsprobleme und Konflikte. Der Körper ist in ständiger Alarmbereitschaft, der Pegel unserer Stresshormone dementsprechend hoch und der Sympathikus äusserst aktiv. Dadurch schlägt auch unser Herz schneller und der Blutdruck steigt. Verfestigt sich dieser Mechanismus über Jahre hinweg, wird der Bluthochdruck chronisch.

Allergien & Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Können sich sowohl mit typischen Zeichen wie Hautausschlag oder Durchfall bemerkbar machen als auch durch einen hohen Blutdruck. Wie sich in Studien herausstellte, haben Kinder mit Allergien prinzipiell ein erhöhtes Risiko, Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu entwickeln. Ihr Blutdruck ist oft erhöht, ebenso wie ihre Blutfettwerte. Den Grund dafür vermuten die Wissenschaftler in vermehrten Entzündungsstoffen im Blut, die die Plaques-Bildung in den Arterien begünstigen können und durch den starken Widerstand der verhärteten, verengten Gefässe letztlich auch den Blutdruck erhöhen.

Wechseljahre

Hoher Blutdruck trifft häufig auch hormonell bedingt in den Wechseljahren auf, denn der sinkende Östrogenpegel verringert die Schutzfunktion, die das blutdrucksenkende Hormon für die Gefässe vor der Menopause hatte. Ausserdem steigt der männliche Testosteronspiegel, weswegen Frauen mehr Bauchfett zulegen – ein weiterer Risikofaktor für Hypertonie. Zusätzlich können die mit der Umstellung verbunden Sorgen und Ängste Seele und Körper Stress bereiten und zu ungünstigen Blutdruckwerten beitragen.

Psyche

Hypertoniker sind oft empfindsame Menschen, die sich schlecht abgrenzen können, viel nachdenken und leicht unter Druck geraten. Sie neigen zu emotionalem Stau. Unbewusste Angst vor Fehlern und Versagen, Überforderung aber auch ohnmächtige Wut können in Bruchteilen von Sekunden unsere Herz-Kreislauf-Regulation verändern, spürbar in Blutdruck- und Pulsanstieg. Der wachsame Umgang mit den eigenen Gefühlen ist daher für die Blutdruckregulation sehr wichtig.

Strategien gegen Bluthochdruck

[den eigenen Lebensstil verändern]

Für eine dauerhafte Senkung des Blutdrucks muss – parallel zu einer naturheilkundlichen oder schulmedizinischen Medikation – der eigene Lebensstil überprüft, hinterfragt und häufig auch nachhaltig geändert werden. Dabei geht es vor allem um die Bereiche Ernährung, Bewegung, (Über-)Gewicht und um die Frage „Wie gehe ich mit meinen Emotionen um?“.

Bewegung

Unser Körper braucht Bewegung, denn durch die verstärkte Muskelarbeit werden alle wichtigen Stoffwechselvorgänge aktiviert. Ausserdem wir die Bildung zusätzlicher kleiner Gefässe angeregt, was wiederum den Blutdruck senkt. Sport führt darüber hinaus auch dazu, dass der Erregungszustand unseres Nervensystem dauerhaft heruntergefahren wird. Zusätzlich wirkt er sich positiv auf eventuell vorhandenes Übergewicht aus. Auch zu hohe Werte von Cholesterin, Blutzucker und Triglyceriden können sich normalisieren.

Den grössten postiven Nutzen hat eine körperliche Betätigung von insgesamt 30 Minuten täglich an fünf bis sieben Tagen pro Woche – so die Hochdruckliga. Empfohlen werden dabei vor allem leichte Ausdauer-Sportarten mit gleichmässigen Bewegungsablauf, wie Radfahren, Walken, laufen oder Yoga! Und auch in den beruflichen Alltag lässt ich durchaus mehr Bewegung integrieren. So kann man z.B. mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren oder die Treppe benutzen statt den Lift. Ab einer Hypertonie Grad 2 sollte man sich allerdings immer erst ärztlich untersuchen und beraten lassen – vor allem dann, wenn man längere Zeit überhaupt keinen Sport betrieben hat.

Ernährung

Der Einfluss von Kochsalz (Natriumchlorid) auf unseren Blutdruck wird unterschiedlich bewertet, wobei etwa 30 % der Menschen als salzempfindlich gelten und Hypertonie von einer Reduktion des Natriumchlorides auf maximal sechs Gramm pro Tag profitieren. Natrium ist nämlich der Gegenspieler des gefässerweiternden Kaliums, das vor allem in Obst, Gemüse (insbesondere Kartoffeln, Bananen und Avocados) und Vollkornkreis enthalten ist. Da während des Kochvorgangs vermehrt Kalium freigesetzt wird, sollte das Kochwasser immer mitverwendet werden. Besonders kaliumreich ist eine Suppe aus lange gekochtem und im Sud püriertem Gemüse. Eine gute Basis für eine gesunde Ernährung ist ausserdem die sogenannte leichte mediterrane Küche mit hochwertigen Ölen, die viel OMEGA-3-Fettsäuren enthalten, und reduziertem Fleisch- und Fisch-Konsum – wobei auf eine kontrolliert biologische Herkunft geachtet werden sollte.

Selbstwahrnehmung

Kritische oder sorgenvolle Gedanken über Vergangenheit und Zukunft können sich körperlich in einer erhöhten Anspannung der Kiefermuskulatur, hochgezogenen Schultern oder flacher, festgehaltener Atmung bemerkbar machen. Innezuhalten und diesen Zustand zu erspüren, kann bereits ein erster Schritt Richtung Entspannung sein. Die Wahrnehmung des Atems ist dabei ebenfalls ein wichtiger Schlüssel zu mehr Ruhe.

Auch Meditation und Yoga vermindern die Spaltung zwischen Körper und Geist und verankern uns stärker in uns selbst. Letztlich ist das Warnsymptom Bluthochdruck immer auch eine Chance, den eigenen Lebensstil zu überprüfen, kritisch zu hinterfragen und gesundheitsfördernder zu gestalten.

Naturheilkundliche Ansätze

Bei einer leichten oder mittelschweren Hypertonie sollten laut Hochdruckliga möglichst viele Empfehlungen für eine Änderung der Lebensweise umgesetzt werden. Oft sinken dann schon innerhalb der ersten drei Monate die Blutdruckwerte derart, dass eine medikamentöse Behandlung nicht mehr notwendig ist. Allerdings müssen Therapeuten bei jedem Patienten das Gesamtrisiko abschätzen. So muss bei einer schweren Hypertonie ab Grad 3 sofort medikamentös behandelt werden – parallel zu einer Änderung der Lebensweise. Eine Grenzwerthypertonie sowie labile und milde Bluthochdruckwerte sind hingegen eher eine Domäne der Naturheilkunde.

Den eigenen Lebensrhythmus finden

Die sogenannte Ordnungstherapie hilft dabei, mehr initiative und Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen. Wichtig sind: Wie gehe ich mit mir und meinen Gefühlen um? Wie möchte ich mein Leben gestalten? Was stresst mich und erzeugt den grössten inneren Druck? Welche Zusatzbelastungen kann ich vermeiden? Im Rahmen der Ordnungstherapie können neue Möglichkeiten entdeckt werden, besser mit der Hektik und Reizüberflutung und unserer Zeit umzugehen. Auch ein geregelter Schlaf-Wach-Rhythmus ist wichtig, damit sich das eigene System regenerieren kann.

Entgiften und entschlacken

Umweltgifte und unverträgliche Nahrungsmittel führen dazu, dass unser Lymphsystem die „Müllabfuhr des Gewebes", oft heillos überfordert ist. Als Notmassnahme werden Schlacken, bevorzugt in Binde- und Fettgewerbe, abgelagert. Zusätzlich können im Köper befindliche Schwermetalle wie Cadmium, Blei oder Quecksilber die Regulation des Blutdruckes so stark blockieren, dass diese erst nach umfangreicher Entgiftung auf andere Therapieformen anspricht. Entgiftet werden kann schonend über pflanzliche Substanzen wie Aspargus (Spargel), Goldrute, Schachtelhalm, Birke oder Hibiskus.

Homöopathie, Spagyrik & Heilplanzen

Homöopathische Mittel können entweder akut oder symptombezogen eingesetzt werden oder zur langfristigen Unterstützung.

Die Mistel gilt als altes „Zauberkraut“ das den Blutdruck senkt, das Herz beruhigt die Hormone reguliert und das Immunsystem stärkt. Weitere Heilpflanzen sind Weissdorn, Schlangenwurz, Ölbaumblätter, Melisse, Baldrian, Lavendel, Passionsblume und Zirbe.
Grundsätzlich gilt, mann/frau sollte sich immer fragen, wo entsteht der DRUCK wirklich? Die rhyCHI [naturheilpraxis] steht dir beratend und kompetent zur Seite.
Die Natur ist die beste Apotheke für Körper – Geist und Seele.
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